Überalterung der
Gesellschaft und ihre
Folgen
Die Zahl der in
Deutschland lebenden
Menschen im Alter von 60
und mehr Jahren hat sich
innerhalb des letzten
Jahrhunderts mehr als
vervierfacht. Nach
Berechnungen des
Statistischen
Bundesamtes wird unsere
Bevölkerungszahl von
gegenwärtig rund 82 auf
rund 67 Millionen im
Jahr 2050 absinken. Im
Jahr 2050 werden auf 100
Personen im Alter von 20
bis 60 Jahren 81 über
60-Jährige kommen. Diese
Entwicklung hat
Konsequenzen - nicht nur
für das
Alterssicherungssystem.
Es gibt keinen Bereich
des öffentlichen und des
privaten Lebens, in dem
die Auswirkungen dieser
Veränderungen nicht zu
spüren sind. Dies reicht
von unseren
Sozialsystemen über den
Arbeitsmarkt bis hin zur
Verkehrsinfrastruktur.
Wir alle kennen die
Schlagworte und
Schlagzeilen vom
"aussterbenden Volk",
vom "Rentenkollaps" und
der "Vergreisung der
Gesellschaft". Vor allem
im Pflegebereich hat
dies unübersehbar
Konsequenzen: Immer mehr
Menschen müssen dort
betreut werden.
Damit wird immer mehr
unsere Gesellschaft mit
der Frage konfrontiert,
wie dies finanziert und
organisiert werden kann.
Gelingt es nicht, diese
Frage hinreichend zu
beantworten, wird es zu
immer mehr
Zwischenfällen in den
Pflegeheimen kommen,
weil zu wenig Personal
zu viel Bewohner
betreuen muss. Folge
ist: Es kommt gehäuft zu
Stürzen mit
Krankenhauseinweisungen,
zu
Dekubituszwischenfällen,
usw. Damit steigt die
Zahl der Regressfälle.
Die Herausforderung der
alternden Gesellschaft
Aktion Demographischer
Wandel
Die Reform der
Pflegeversicherung -
Qualität und Transparenz