BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
VI ZR 136/01
Verkündet am:
18. Juni 2002
Böhringer-Mangold,
Justizhauptsekretärin
als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ:
ja
BGB § 249 A
Zu den Voraussetzungen, unter denen das auf einem ärztlichen Behandlungsfehler
beruhende Unterbleiben eines nach den Grundsätzen der medizinischen Indikation
gemäß § 218a Abs. 2 StGB rechtmäßigen Schwangerschaftsabbruchs die Pflicht des
Arztes auslösen kann, den Eltern den Unterhaltsaufwand für ein Kind zu ersetzen,
das mit schweren Behinderungen zur Welt kam.
BGH, Urteil vom 18. Juni 2002 - VI ZR 136/01 - OLG München
LG Augsburg
© Rechtsanwältin Dr. Ruth Schultze-Zeu, Spezialistin für Arzt ? und Geburtschadensrecht, Berlin,
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